Gewebsschichten

Vereinfachungen wie „die Bronchien und Koronargefäße sind ektodermal“ können unter Umständen zu groben Fehlern führen. Daher möchte ich nun Gewebsaufspaltungen einiger Organe darstellen, um alle relevanten Schichten zu kennen, und wie sie im SBS-Falle wechselwirken.

Die Darstellungen sind leicht vereinfacht und auf das für die SBS wesentliche reduziert. Viele Bindegewebsanteile, Blutgefäße, Nerven und anderes sind nicht erwähnt oder dargestellt. Ebenso sind die Darstellungen nicht maßstabsgetreu!

Die biologischen Aktivierungen und wie die Gewebe in den unterschiedlichen Phasen reagieren, wird hier nicht in allen Fällen erwähnt, da dies bereits aus den jeweiligen Regelwerken hervorgeht. Aus diesen geht auch das grundlegende Verhalten in den unterschiedlichen Phasen hervor. Mit Hilfe der histologischen Kenntnis und der Regelwerke der Gewebsarten kann man bei Symptomatiken somit gezielte Rückschlüsse auf das Ursprungsgewebe ziehen.

Die äußere Haut:

Haut Gewebsschichten
1. Oberhaut – Ektoderm (äußeres-Haut-Schema)
2. Lederhaut, Schweißdrüsen, Talgdrüsen – Alt-Mesoderm
3. Bindegewebe – Neu-Mesoderm

Dieses Schema gilt für die gesamte äußere Haut. Egal ob am Ohr, im Ohr, am Augenlid, im Gesicht, auf der Brust, an der Hand oder im Genitalbereich. Durch das unterschiedliche Verhalten der Gewebe in den Phasen, kann man bei Hautprozessen leicht auf das ursächliche Gewebe schließen. Weitere Informationen dazu ergeben sich aus den Kriterien der Gewebsarten.

Wenn es hier juckt und schuppt, dann hat man es auf jeden Fall mit einer PCL-Phase der Oberhaut zu tun. Möglich ist jedoch, dass die Oberhaut durch eine Verletzung eine Reparatur (=PCL) ausführt. Die Verletzung kann auch durch Prozesse der Alt-Mesodermalen Gewebe bedingt sein. Wenn dort beispielsweise ein Zellwachstum oder ein Verkäsungsprozess die Oberhaut zerstört.

Jegliche Formen von Eiter und Verkäsung kommen zweifellos von den Geweben des Alt-Mesoderms.

Ist die Haut sehr warm und rosarot ist dies die PCL des Bindegewebes. Prüfen kann man dies durch Druck. Denn die Röte kommt durch Blut und wird bei Druck weichen. Die Stelle wird dann weiß. Wird es nicht weiß, ist die Röte von einer PCL der Oberhaut.

Die Mundschleimhaut:

Haut Gewebsschichten
1. Mucosa – Ektoderm
2. Submucosa – Entoderm
3. Neu-Mesoderm (Bindegewebe oder Knochen, je nach Lage)

Das Zellwachstum der Submucosa kann in der CA-Phase durch die Mucosa brechen und bei dieser zu Schmerzen führen.

Die PCL der Submucosa kann ebenso die Mucosa darüber zerstören. In der PCL ergibt sich eine weiße Fläche, bei der nur die Ränder bei Berührung wehtun. Weil eben nur die Ränder der zerstörten Mucosa sensibel sind. Die Submucosa kann selbst keine Schmerzen machen. In der PCL macht sie einen sehr ekligen Geschmack wegen des Verkäsungsprozesses.

Die PCL der Mucosa ist auch sehr weiß, schwillt jedoch stärker an und tut nicht weh, weil sie, wegen ihres Hautschemas in der PCL taub ist.

Die Prozesse der Submucosa sind, wegen ihres „rechts rein, links raus“-Schemas, in der Mitte des Mundraumes getrennt, ein Prozess kann sich also nicht über beide Mundhälften erstrecken.
 

Magen:

Haut Gewebsschichten

 1. Innerste sensible Auskleidung nur in der kleinen Kurvatur – Ektoderm – Schlund-Schleimhaut-Schema
2. Sekretorische Zellen – Entoderm
3. Bindegewebe – Neu-Mesoderm
4. Glatte Muskulatur – Mittelhirn-Mesoderm

Die ektodermal ausgekleidete kleine Kurvatur macht in der aktiven Phase einen stechenden Magenschmerz, dieser ist durch die aggressive Magensäure bedingt. Bei Daueraktivität nimmt die Person ab, weil sie kaum Appetit hat.

Schläft man auf der linken Seite, kann die Magensäure die sensiblen Stellen nicht berühren und man hat keinen Schmerz. Die Person ist gleichzeitig depressiv, zieht sich zurück und eventuell beleidigt. Das Relais ist nämlich Teil der Revierbereiche und Teil einer möglichen aggressiven oder autistischen Konstellation.

Frisst die Magensäure sich bis zum Bindegewebe durch, wird dieses sich bei Gelegenheit reparieren. In dieser Reparaturphase sehen wir dort die Aktivität des Helicobacter pylori.

Haut Gewebsschichten


Blase:

Haut Gewebsschichten

 1. Innerste ektodermale sensible Auskleidung überall (wie in linker Hälfte der Grafik), außer im unteren sog. Blasendreieck (Trigonum Vesicae; wie in rechter Hälfte der Grafik)
2. Sekretorische und resorptive Zellen – Entoderm
3. Glatte Muskulatur – Mittelhirn-Mesoderm

In der CA der inneren Auskleidung spürt man keinen Harndrang. In der PCL spürt man ihn umso mehr und rennt ständig auf die Toilette, obwohl dann nur ein paar Tropfen kommen. Weitere Details zu Symptomatiken des Harntrakts in „Das System der 5 Biologischen Naturgesetze Band 1“ auf Seite 265.
In der CA-Phase hat man durch die Taubheit keinen Harndrang, auch wenn die Blase voll ist. Dies geschieht, weil man nicht weiß, wo man sein Revier abstecken soll oder darf. 

Haut Gewebsschichten

Harnröhre:

Haut Gewebsschichten

1. Innere Auskleidung (Intima) – Ektoderm – Äußeres Hautschema
2. Bindegewebe – Neu-Mesoderm
3. Glatte Muskulatur – Mittelhirn-Mesoderm

In der PCL-Phase der Intima tut jede Berührung weh. Beim Wasserlassen brennt es zwangsläufig in der Harnröhre. In der zugehörigen aktiven Phase sorgt die glatte Muskulatur für eine Weitung.

Beim Sex gibt es eine andere Variante der hohen Sensibilität. Der Sexualakt ist eine PCL-A-Phase und die Sensibilität ist dann, wie gesagt, sehr hoch. In diesem Fall jedoch in positivem erregendem Sinne. Direkt nach dem Orgasmus (Epikrise) ist die Harnröhre dann wieder in negativem Sinne hochempfindlich. Der Modus der Empfindlichkeit wird also offenbar geändert. Weitere Details zu Symptomatiken des Harntrakts in „Das System der 5 Biologischen Naturgesetze Band 1“ auf Seite 265.

Koronargefäße (Herzkranzvenen oder Arterien):

Haut Gewebsschichten

1. Innere Auskleidung (Intima) – Ektoderm
2. Bindegewebe – Neu-Mesoderm
3. Glatte Muskulatur – Mittelhirn-Mesoderm

In der CA-Phase und der Epi-Krise ist die Intima überempfindlich, jede Berührung tut weh. So kann jeder Herzschlag wehtun. Erfahrungsgemäß passiert dies erst nach einigen Rezidiven. Denn durch die Rezidive ergeben sich narbige Unregelmäßigkeiten, gegen die das Blut mit jedem Herzschlag prallt und somit für Schmerz sorgt. Jeder Herzschlag sticht. Der Effekt ist stärker in den Arterien als in den Venen, wegen des höheren Blutdrucks. In der CA-Phase sorgt die glatte Muskulatur obendrein für eine Weitstellung (durch Entspannung) des Gefäßes.

Beim SBS der Koronararterien gibt es in der Epi-Krise parallel eine Absence und einen sehr niedrigen Puls (bis zum Herzstillstand), weil das Hirnrelais gleichzeitig das Herzrhythmuszentrum für den langsamen Puls reguliert und im sensorischen Rindenfeld liegt. In der aktiven Phase ist der Puls lediglich langsamer.
Das Gegenteil beim SBS der Koronarvenen. Es gibt auch eine Absence in der Krise, aber im dazugehörigen Hirnrelais wird der schnelle Puls reguliert. Man hat also einen sehr schnellen Puls in der Krise (kann so schnell sein, dass das Herz gar nicht mehr pumpen kann) und einen erhöhten Puls in der CA-Phase.

In der CA-Phase der Koronararterien ist auch die penale bzw. klitorale Sensibilität gemindert. In der CA-Phase der Koronarvenen ist die vaginale sensibilität gemindert.

Darm:

Haut Gewebsschichten

1. Sekretorische oder resorptive Zellen – Entoderm
2. Glatte Muskulatur – Mittelhirn-Mesoderm
3. Bindegewebe – Alt-Mesoderm (Epiploon)

Die Funktionsweisen des Verdauungsschlauches gehen aus dem Regelwerk des Entoderms ausreichend hervor.

Im Zwölffingerdarm und im Rektum gibt es jeweils noch eine ektodermale Schicht, die die entodermale Schicht überlappt. Diese gehören beide den Revierbereichen an.

Bei der Rektumschleimhaut (Äußeres Hautschema) sehen wir den gleichen Mechanismus wie bei der Auskleidung der Harnröhre. Beim Sex wird die normale hohe Empfindlichkeit in der PCL-A-Phase zu einer speziellen sexuell erregenden Überempfindlichkeit. Analsex ist von der Natur also offenbar durchaus vorgesehen.

Haut Gewebsschichten

Lebergallengänge und Galle:

Gallengänge Galle Schichten

1. Innere Auskleidung (Intima) – Ektoderm
2. Sekretorische Zellen – Entoderm
3. Glatte Muskulatur – Mittelhirn-Mesoderm

Die innere Auskleidung ist in der CA und der Epi-Krise überempfindlich. Falls sich Steine in der Galle befinden, würden diese dann für Schmerzen sorgen. In der PCL oder außerhalb des SBS-Verlaufes tun die Steine nicht weh.

Die Steine entstehen dadurch, dass der Gallengang in der PCL zuschwillt und sich die Galle dahinter staut und verhärtet. In der Epi-Krise wird durch die Motorik alles rausbefördert, es sei denn, es ist zu groß und passt nicht hindurch. Die Krise ist wegen der erhöhten Sensibilität sehr schmerzhaft (Gallenkolik).

Dass die Steine überhaupt erst so groß werden können, dass sie nicht mehr durchpassen, kann nur durch Rezidive passieren, die während der PCL-A auftreten, also vor der Krise. Wenn man wieder konfliktaktiv wird, bevor in der Krise alles hinausbefördert wird, können die Steine in jeder folgenden PCL-A größer werden.

Die Motorik sorgt in der aktiven Phase und der Epi-Krise für eine Weitung. In der aktiven Phase sorgt dies, durch die starke Gallenabgabe in den Stuhl, für eine besonders spezielle Geruchsnote. In der PCL-A kommt kaum oder keine Galle in den Stuhl – dieser kann somit im Darm gären. Dies riecht gammelig und kann zu entsprechenden Blähungen führen. Gleichzeitig kann sich die Galle in den Körper rückstauen und für „Gelbsucht“ sorgen.

Gallengänge Galle Schichten

Bronchien:

Bronchien Schichten

1. Innere Auskleidung (Intima) – Ektoderm – Äußeres Hautschema
2. In die Intima eingebettete sekretorische Zellen (Becherzellen) – Entoderm
3. Glatte Muskulatur – Mittelhirn-Mesoderm
4. Bindegewebe – Neu-Mesoderm

Die innere Auskleidung schmerzt in der PCL bei Berührung. In der Epikrise und der PCL-B juckt sie, dies sorgt für starken Hustenreiz. Die geatmete Luft kann in der PCL für einen leichten Schmerz sorgen, während sie am sensiblen Gewebe vorbeiweht.

Durch die Schwellung der inneren Auskleidung in der PCL-A hat man Luftknappheit. Bei einem Komplettverschluss bekommt man in dem entsprechenden Ast gar keine Luft mehr. In der zugehörigen aktiven Phase macht die glatte Muskulatur durch Entspannung eine Weitstellung. Dies ermöglicht einem lauter brüllen zu können. Ebenso hilft die einsetzende Taubheit, weil das Brüllen dann nicht in den Bronchien schmerzen kann.

Die entodermalen Becherzellen geben ihr Sekret vermehrt (CA) ab, wenn ein Fremdkörper in der Lunge ist, um diesen raus zu befördern, auch wenn man aus anderen Gründen schlecht atmen kann. Man hustet in der CA klaren Schaum aus.

Gewebe selbst herleiten

Die Gewebslisten in Quellen zu den fünf biologischen Naturgesetzen sind niemals komplett. Dazu gibt es zu viele kleine Zwischengewebe die auch für die Notwendigkeit und den Verlauf der SBSe keine Rolle spielen. Viele Gewebe machen praktisch auch nie ein eigenes SBS obwohl dies theoretisch durchaus möglich ist. Sollte doch mal ein Zwischengewebe relevant werden, muss man sich dessen Gewebszugehörigkeit selbst herleiten können. Dass in vielen Anatomiebüchern die Keimblattzugehörigkeit nicht weiter erwähnt wird, ist nicht weiter tragisch. Denn die Art des Gewebes oder dazugehörige Symptomatiken sind stets erwähnt.

Beispielsweise Bindegewebe ist immer zum Mesoderm gehörend; bei Muskeln wird immer erwähnt ob sie glatt oder quergestreift sind. Sensible Schichten sind immer ektodermal. Auch die bekannten Symptome der jeweiligen Gewebe geben, über das dritte Naturgesetz gehend, Aufschluss über die Gewebszugehörigkeiten. Die Zuteilung zu den Gewebsarten erfolgt also quasi ganz von alleine.