Kriterien der Gewebsarten

In der Folge werden die objektivierbaren Symptome aufgelistet und unter welchen Umständen sie wo auftreten können. Mit diesem Wissen kann man per Ausschlussverfahren ein Symptom zügig eingrenzen und es auf seine Phase und sein Gewebe zurückführen.Die Symptome sind: Wärme, Schmerzen, Rötung, Schwellung, Wasserlassen, Blutung, Schweiß, Müdigkeit/Schwäche, Jucken und Eiter.

Fieberstärke: (Calor)

Einen Anstieg der Körpertemperatur (Fieber) gibt es in allen PCL-Phasen. Die Temperatur bemisst sich einerseits anhand der Intensität der PCL-Phase, andererseits anhand des Gewebes, in dem die PCL-Phase verläuft.Die maximalen Fiebertemperaturen der PCL-Phasen in den unterschiedlichen Gewebsarten sind in etwa wie folgt:
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Im Ektoderm gibt es keine Erfahrungswerte zu einer Obergrenze. Bei einer Temperatur zwischen 42° und 43° beginnt jedoch in der Theorie das Eiweiß zu gerinnen, was tödlich verlaufen würde.Im Neu-Mesoderm gibt es, vom in Lösung befindlichen Organteil aus, eine ausstrahlende Wärme.

Wozu ist das Wissen um die Maximaltemperaturen gut?

Man kann, je höher das Fieber ist, per Ausschlussverfahren eingrenzen, in welcher der vier Gewebsarten mindestens ein Programm in PCL befindlich sein muss.

– Hat man 39,8° Fieber, weiß man, dass auf jeden Fall ein ektodermales Programm in PCL ist. Jedoch sind zusätzliche PCL-Phasen in den anderen Gewebsarten trotzdem noch möglich.

– Hat man 38° Fieber, weiß man, dass dies nicht von einem entodermalen Programm herrühren kann. Es kann jedoch trotzdem ein entodermales Programm in PCL sein.

Vorsicht: Die PCL-Phasen aller Gewebsarten können z.B. auch mit 36° ablaufen. Die angegebenen Werte sind überall nur Maximalwerte – alles Niedrigere ist auch möglich, wenn die Intensität entsprechend geringer ist.

Der Nutzen ist somit begrenzt, da es in den meisten Fällen keine eindeutigen Schlüsse zulässt. Es ist nur ein kleines von sehr vielen Hilfsmitteln, die unter manchen Umständen einen relevanten Aufschluss geben können.

Also: Habe ich eine Temperatur von 37° kann eine PCL von jedem Gewebe laufen. Bei einer Temperatur von 39° kann ich hingegen ausschließen, dass das Fieber vom Alt-Mesoderm oder vom Entoderm kommt – welche jedoch trotzdem präsent sein könnten.

Wenn die Temperatur eines Prozesses jedoch über Tage hinweg konstant 37,2° ist, handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine Lösungsphase im Entoderm, die ständig am Temperaturlimit ist. Gleichsam für das Alt-Mesoderm mit etwa 38,4° und das Neu-Mesoderm mit 39,5°.

Andere Wärme:
-Thalamus   in CA-Phase – alle Reserven werden mobilisiert, weil man in einer als gefährlich empfundenen Situation ist, aus der man keinen Ausweg sieht. Hauptsächlich Muskeln und Bindegewebe werden sehr heiß (Hitzewallungen). Der Kern des Körpers ist dabei nicht heiß, daher ist dies nicht als Fieber zu betrachten. Gleichzeitig hoher Harndrang und Durst, Unruhe, Gewichtsverlust. Dies ist das Programm, das einem einen knallroten Kopf macht, wenn man in eine ausweglose Situation gerät. Beispielsweise vor vielen Leuten sprechen zu müssen.
-Bindegewebe  in PCL-A-Phase. Das unter der Haut befindliche Bindegewebe reagiert auf den Konflikt bezüglich der Formschönheit („an dieser Stelle bin ich nicht schön“). In der Lösungsphase wird dies lokal sehr heiß und rot glühend.

Kälte:

Periost  in CA-Phase – Dies tritt nur lokal auf, beim „brutalen Trennungskonflikt“. Durch ein extremes Engstellen der Blutgefäße (bis zum Verschluss) kommt kein Blut mehr durch; die hintendran liegenden Gewebe werden nicht mehr mit Blut versorgt. Die Haut ist dort sehr kalt und weiß. In der Natur ist dies normalerweise eine körperliche Verletzung. Der Verschluss der Blutgefäße verhindert, dass man verblutet.

Linkes Myokard  in PCL: Durch die Unterfunktion der gelösten Phase ist der arterielle Blutdruck gemindert, dass die weit entferntesten Gefäße (Hände und Füße) nur schwach mit Blut versorgt und somit kalt werden.

Ansonsten generell in Sympathikotonie, durch das Engstellen der Blutgefäße.

Schmerzarten: (Dolor)

 Entoderm
-Das Entoderm schmerzt selbst nicht. Entodermale Prozesse können nur Schmerzen verursachen wenn umliegendes Gewebe gedrückt, penetriert oder gedehnt wird. Dies geschieht in der Regel nur bei den Schwellungsprozessen der PCL-Phase, kann jedoch auch durch sehr lange aktives Zellwachstum in der CA-Phase irgendwann sensible Gewebe erreichen.

Beispiele für Schwellungsschmerzen sind die Schwellung der Mandeln oder des Blinddarms. Im Falle der Mandeln wird die darüber liegende ektodermale Mundschleimhaut gespannt und schmerzt. Im Falle des Blinddarms kommt der Schmerz vom umliegenden Bindegewebe. Diese Schmerzen sind dauerhaft und unverändert. Ihr Auftreten ist relativ schnell, schätzungsweise von ein paar Stunden bis zu einem halben Tag.

Zellwachstum einer Mandel könnte nicht für Schmerzen der darüber liegenden Hautschicht sorgen, da das Wachstum so langsam ist, dass die Hautschicht mitwächst. Bei einer plötzlichen Schwellung ist dies nicht der Fall.

 Die glatte Muskulatur selbst schmerzt nicht. Jedoch reagieren in der Epi-Krise der glatten Muskulatur auch die quergestreifte Muskulatur und die Gefäße mit, welche in dem Moment einen ziehenden, krampfenden Schmerz machen.

 Alt-Mesoderm
-Das Alt-Mesoderm verhält sich in Bezug auf Schmerz wie das Entoderm.
-In der PCL-B kann es zu einem nicht genau lokalisierbaren, brennenden, „zusammenziehenden“ Vernarbungs-Schmerz kommen. Dieser Schmerz besteht nicht dauerhaft sondern kommt wellenartig, ab und zu.
 Neu-Mesoderm
-Im Neu-Mesoderm kann in der PCL-A sehr intensive, pulsierende Schwellungs-Schmerzen machen, bei denen durch Medikamente keine Linderung bewirkt werden kann; erst in PCL-B möglich. Trinken verstärkt die Schwellung und den Schmerz noch mehr. Jeder Wasserverlust reduziert den Schmerz drastisch. Der Schmerz kommt zum Beispiel  bei einer Knochenschwellung durch die Aufdehnung des umliegenden, sensiblen Periostes.
-In der CA-Phase kann es auch zu starkem Schmerz kommen, wenn eine Bandscheibe durch lange Aktivität (Nekrosen) sehr dünn wird und die Wirbel beim Bücken die zwischenliegenden Nerven quetschen.
-Epi-Krise von Lymphknoten als kurzes Stechen wahrnehmbar.
 Ektoderm
-gibt es in der CA-Phase in den Geweben des Schlund-Schleimhaut-Schemas Schmerzen, wenn das betroffene Gewebe berührt wird. Da es nur eine Hyperästhesie (Überempfindlichkeit) ist tut es von sich aus nicht weh. Gleichsam verhält es sich mit den Geweben des Äußeren-Haut-Schemas in der PCL-Phase. Das Schmerzempfinden ist akut ziehend/stechend. Weil es sonst nirgendwo hinpasst: Jucken gibt es bei der Oberhaut in PCL-B
 Die Motorik der quergestreiften Muskulatur (Großhirnrinde) macht, wenn sie alleine reagiert, in der epileptischen Krise keine Schmerzen. Es wird nur die Bewegung, bei der man im DHS-Moment verhindert wurde, unwillkürlich „nachbewegt“. Wenn jedoch die neu-mesodermale Substanz der quergestreiften Muskulatur (Großhirnmarklager) mitreagiert, gibt es in der epileptischen Krise einen schmerzenden Muskelkrampf. Dieser dauert maximal 20 Sekunden, jedoch länger wenn man dabei verkrampft.

Jucken:

 Jucken gibt es nur im Ektoderm. Bei Teilen des Äußeren-Haut-Schemas tritt es ab der Epi-Krise bis in die PCL-B auf. Manchmal auch leicht in PCL-A. Dies kennt man zum Beispiel bei Prozessen der Oberhaut oder der Rektumschleimhaut, wenn es dort plötzlich juckt. Auch beim Kehlkopf oder der Auskleidung der Bronchien, die durch ihr plötzliches Jucken einen Hustenreiz auslösen, den man nicht unterdrücken kann.

Das Jucken hat dort stets den Sinn Überreste wegzuschaffen; durch Husten oder durch Kratzen.

Bei Verletzungen der Haut tritt das Jucken ebenso in der Reparatur auf, die dem Verlauf der PCL sehr ähnlich, wenn nicht sogar identisch, ist.

Rötung: (Rubor)

Hier sind Rötungen gemeint, die man mit bloßem Auge sehen kann, also nichts im Körperinneren.

Alt-Mesoderm: Weinrotes, bräunliches wachsendes Melanom/Muttermal (CA-Phase) von der Coriumhaut ausgehend
 Neu-Mesoderm: Rosarote Haut wenn das Bindegewebe in PCL ist und durch die Oberhaut sichtbar ist. Drückt man mit dem Finger drauf, wird es hell, weil das Blut verdrängt wird.
 Ektoderm: Feuerrot bei Oberhaut in PCL

Schwellung: (Tumor) 

Schwellungen gibt es jeweils in der PCL-A Phase, in PCL-B leichter und abnehmend
 Entoderm: Kaum Schwellung
Alt-Mesoderm: Kaum Schwellung
Neu-Mesoderm: Sehr starke Schwellungen (baut sich in 1-3 Tagen auf)
Ektoderm: Starke Schwellungen (schnelle Schwellung, kann je nach Gewebe innerhalb von Minuten anschwellen)

Angaben beziehen sich auf große Konfliktmasse. Bei kleiner Konfliktmasse alles entsprechend kleiner.
Bei gleichzeitig aktiven Nierensammelrohren jeweils verstärkte Schwellungen. Oder aktive Nierensammelrohre gibt es generell fast keine Schwellungen.

Wasserlassen:

Hiermit sind die Möglichkeiten gemeint viel pinkeln zu müssen. Generell ist dies in jeder PCL-B-Phase möglich, wenn die Schwellungen ausgepinkelt werden. Ansonsten natürlich auch wenn man einfach nur viel getrunken hat.

 Entoderm:

PCL-Phase der Nierensammelrohre. Die Unterfunktion der Rückresorption der Sammelrohre bewirkt, dass wenig Wasser einbehalten wird. Je nach Konfliktmasse der CA-Phase und Stärke der Lösung kann der Urin schäumen und stinken (wegen Verkäsung; dabei Eiweiß und Mineralverlust). Wenn der Konflikt nur heruntertransformiert und nicht gelöst wurde gibt es keine PCL-Symptome. Die Menge des eingespeicherten Wassers wird lediglich reduziert.

 Ektoderm:

Thalamus in CA. Hier hat man viel Durst und pinkelt viel. Dies ist obendrein die einzige Möglichkeit Zucker im Urin zu haben.

CA der Insulinproduktion

Bitte beachten: In der PCL der Blasenschleimhaut muss man ständig Pinkeln, es kommt jedoch fast nichts raus. Dies ist nur durch die hohe Sensibilität (ÄHS) in der PCL bedingt.

Blutung:

Entoderm: In Epikrise und PCL-B durch Abräumen von nicht mehr benötigtem Zell-Plus (freiliegende Blutgefäße die für den Zellaufbau in CA aufgebaut wurden). Blut mehr oder weniger geronnen, Blutkrümel. Eher kein frisches Blut.

 Neu-Mesoderm: Durch Nekrosen eines Blutgefäßes, kann dieses leichter reißen.
Außerdem werden in der CA-Phase der Milz die Trombozyten vermindert, wodurch das Blut verdünnt wird. Dadurch kann Blut leichter aus einem schon geschädigten Gefäß austreten. Blutungen stoppen dann auch nicht, weil das Blut nicht mehr verklumpt.

Ektoderm: Starke frische Blutung: ab Epi-Krise bis in PCL-B herein

Schweiß: 

Schweiß kann physiologisch bedingt sein, zur Kompensation von Wärme. Die Wärme kann jedoch auch SBS-bedingt sein.

Generell gilt, dass die Aktivität der Nierensammelrohre das Schwitzen minimiert, durch die Wassereinlagerungen.

Wenn physiologisch bedingter Schweiß ausgeschlossen werden kann, gilt folgendes:
  Entoderm und Alt-Mesoderm: Tuberkulöser oder pilzbedingter Zellabbau-Nachtschweiß in PCL, der vor allem in der PCL-B stark ist. Dieser Schweiß ist lokal begrenzt auf den Bereich des betroffenen Gewebes, das abgebaut wird. Somit kann man durch die Schweißlokalisation Rückschlüsse auf das Gewebe ziehen. Der Schweiß riecht säuerlich und stinkt gammelig. Die Temperatur ist weder heiß noch kalt, sondern auf Körpertemperatur.
 Alt-Mesoderm: In CA-Phase und Epi-Krise der Schweißdrüsen – dieser Schweiß ist kalt. In der Epi-Krise ist es ein Schweißausbruch aus dem Nichts, ohne in einer gefährlichen Situation zu sein. In der aktiven Phase ist es der Schweiß um aus einer Gefahr „rausflutschen“ zu können oder um etwas von der entsprechenden Hautstelle wegzubekommen.
  Neu-Mesoderm und Ektoderm: Durch hohe Temperatur (Fieber) in PCL bedingtes kompensatorisches Schwitzen. Dies geschieht mehr oder weniger überall am Körper und ist kalter Schweiß.
Der Unterschied zum Althirn-PCL-Schweiß (Entoderm und Alt-Meso) liegt in der Temperatur (im Neuhirn kalter Schweiß, in Althirn-PCL warmer Schweiß), in der Lokalisation (im Althirn ist es auf bestimmte Segmente beschränkt) und im Geruch bzw Geschmack, der bei den Abbauprodukten wegen Tuberkulose oder Pilzen gammeliger ist.

-Ebenso Schweiß bei Unterzuckerungserschöpfung (Koma) in CA-Phase oder Epi-krise (Alpha-Langerhans-Zellen) (Haut gleichzeitig eiskalt) – dieses Schwitzen ist auf den Kopfbereich konzentriert.


Müdigkeit und Schwäche:

Ausgenommen Müdigkeit nach großer Anstrengung und nach Essen. Der Verdauungsvorgang findet in Vagotonie statt, daher wird man nach dem Essen müde.
Müdigkeit in jeder PCL-Phase (Intensität folgt), aber auch in bestimmten CA-Phase:
 Entoderm:
-In PCL ein bisschen müde.
-In PCL der Lungenalveolen sehr schwach wegen niedriger Sauerstoffsättigung, da die Lungenalveolen eine Unterfunktion machen.
Alt-Mesoderm:
-In PCL ein bisschen müde
-Eine aktive Konstellation des Kleinhirns kann nach Müdigkeit aussehen, ist es aber nicht. Der Person ist lediglich alles mehr oder weniger egal, daher wirkt sie faul und lustlos. Emotionaler Todstellreflex.
 Neu-Mesoderm:
-In PCL sehr starke Müdigkeit möglich.
-In CA von Nebennierenrinde (weniger Cortisol) gestresste Müdigkeit die innerhalb einer Sekunde eintritt, wenn man „das falsche tut“, um von dem falschen Weg herunter zu kommen.
-In CA der blutproduzierenden Knochen – nur wenn das Programm sehr lange läuft und dadurch eine Anämie zustande kommt.
-In PCL-A der Myokarde. Beim linken Myokard durch niedrigen Blutdruck. Beim rechten Myokard weil das Zwerchfell und somit die Atmung, durch die Hirnschwellung mit eingeschränkt wird. Theoretisch ist dies auch nach einer langen daueraktiven CA-Phase wegen des Zellabbaus möglich. Kommt das Symptom innerhalb kurzer Zeit (1 Tag z.B.) kommt dies nicht in Frage, denn dann muss es eine PCL-A sein.
Ektoderm:
-In PCL starke Müdigkeit möglich, jedoch nicht so müde wie im Neu-Mesoderm.
-Bei Unterzuckerung in CA-Phase der Alpha-Langerhans-Zellen (Haut gleichzeitig eiskalt)
-In CA-Phase der rechtsseitigen Revierbereiche, welche zur „Depression“ führt, einer Art von Müdigkeit, weil man Tatendrang verliert, lustlos, antriebslos wird und ggf. der Herzrhythmus verlangsamt wird.
-In langer Thalamus CA-Phase und folgender PCL-Phase Erschöpfung. In Epi-Krise völliger Kollaps. Die CA-Phase verbrät alle Reserven. Dies ist meist der Grund für Auszehrung.
Epi-Krise im sensorischen Rindenfeld führt zu einer Absence/Abwesenheit, im intensiven Fall zur Ohnmacht.

Jeweils auch Erschöpfung durch sehr lange und intensive CA-Phase.
Alle Angaben beziehen sich auf große Konfliktmassen. Bei kleiner Konfliktmasse alles entsprechend kleiner.

Ansonsten noch Schwäche durch individuelle Sonderprogramme. ZB Programme die das Atmen erschweren wie eine Schwellung des Perikards oder der Auskleidung der Bronchien.

Unterfunktion: (Functio Lesa)

 Entoderm und Alt-Mesoderm: Sehr starke Unterfunktion in PCL-A.
Neu-Mesoderm: In CA direkter starker Funktionsausfall, aber nur bei Geweben mit Funktion, wie z.B. die Nebennierenrinde. Bei Strukturellen Geweben progressiv abnehmende Funktion durch die aussetzende Zellerneuerung (Nekrosen)
Ektoderm: In CA progressiv abnehmend; in PCL-A starker Abfall der Funktion

Generell verminderte Funktion bei vielen Rezidiven durch Vernarbung an Organ und Gehirnrelais.

Eiter:

Entoderm und Alt-Mesoderm: Abbauprodukt in der PCL-Phase, vorwiegend PCL-B
Dies gilt für Eiter und sonstige ähnliche Verkäsungserscheinungen. Im Neuhirn gibt es nichts dergleichen. Dies ist immer Althirn. 

Epikrisen-Dauer:

 Entoderm: bis zu 4 Stunden
 Alt-Mesoderm: bis zu 45 Minuten
 Neu-Mesoderm: bis zu 60 Sekunden
 Ektoderm: bis zu 20 Sekunden

Für Muskeln gilt, dass der entsprechende Wert überschritten werden kann, wenn man die Krise durch Verkrampfen zum Hängen bringt. Dabei wird die Krise zur CA-Phase. Eine Epi-Krise kann auch in anderen Fällen zu einer aktiven Phase werden. (Folgenden Satz mehrfach konzentriert lesen:) Wenn der Konflikt, den man durch die Epi-Krise erfährt, der ursprünglichen Aktivierung des in Epi-Krise befindlichen SBS entspricht, kann dieses Programm einfach von der Epi-Krise in eine CA-Phase überführt werden und die gleichen Symptome machen. Dies scheint dann wie eine lange Epi-Krise zu sein vor der man Angst hat. Es ist jedoch wieder der Neustart des Programmes.

Typisch hierfür sind beispielsweise die Frontalangst-Relais (Seite 209). Durch das Symptom der Epi-Krise kann man wieder Angst oder Ohnmächtigkeit empfinden und direkt von der Epi-Krise in die CA übergehen. Auch die Myokarde (Seite 169) können in ihrer Epikrise beim Betroffenen eine Sorge ums Herz auslösen, was dann genau die Aktivierung sein kann, die das SBS der Myokarde wieder von vorne startet. Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten für diesen Mechanismus.

Nicht möglich ist dies z.B. bei der Epikrise der Koronargefäße. Denn deren biologische Aktivierung bezieht sich auf eine Problemstellung in der Begattungshierarchie der Gruppe. Diesen Konflikt kann man durch die Angst vor der Krise jedoch nicht empfinden und somit das Programm nicht durch Epi-Krisen-Angst neustarten.

Eine Geburt ist die Epi-Krise der glatten Gebärmuttermuskulatur des Mittelhirnes. Demnach dauert eine Geburt maximal 4 Stunden (Entoderm) – jedoch nur wenn man nicht verkrampft und alles locker lässt. Wer rumkrampft, kann den Prozess in die Ewigkeit ziehen.

Der Orgasmus ist eine Epi-Krise im Ektoderm (periinsuläre Relais, Großhirnrinde), daher dauert er nur maximal 20 Sekunden.

Wer sich wundert: Verbreitete Theorien zu monatelangen Epi-Krisen oder auch dezenteren Überschreitungen der Werte, sind völlig fehlinterpretierte Vorgänge. In der Regel liegen hier ständige Rezidive vor, die nicht als solche erkannt werden.