Regelwerk Neu-Mesoderm

Im Neu-Mesoderm gibt es zwei Gruppen von Geweben. Die Gruppe des Halteapparates und die Gruppe der Embryonalgewebe. Der Halteapparat ist der größte Teil. Bei den Embryonalgeweben gibt es nur zwei bzw. drei Organe. Ausnahmen im Halteapparat stellen die Milz und die Rinde der Nebenniere dar, die zwar nach dem gleichen Schema funktionieren, jedoch eine andere Funktion einnehmen und somit in ihrer Aktivierung anders zu sehen sind.

Das Verlaufsschema

Das theoretische Verlaufsschema des Neu-Mesoderms mit anschließender detaillierter Erklärung zu den einzelnen Phasen:

Für alle neu-mesodermalen Organe gilt:

CA-Phase: Nach der Aktivierung wird die Funktion gemindert. Die Zellen werden unterversorgt. Ist die Intensität hoch, das heißt die Funktion ist sehr stark gemindert, werden die Zellen nicht mehr neu gebildet. Statt den ewigen Kreislauf der Zellerneuerung fortzusetzen, sterben die Zellen ab. Wir sehen ein nekrotisches Zellminus das gleichmäßig, an der von der Aktivierung betroffenen Stelle, verteilt ist. Die Substanz dünnt also aus.

Wenn Bänder oder Knochen einen großen Substanzverlust haben, werden sie anfällig für Risse oder Brüche. Ist eine Bandscheibe wegnekrotisiert, können die umliegenden Wirbel sich beim Nachvornebeugen berühren oder zwischenliegende Nerven quetschen und für sehr plötzliche starke Schmerzen sorgen.

Viele Gewebe im Neu-Mesoderm haben keine Funktion wie zum Beispiel alle Gewebe des Entoderms. Ihre Funktion ist ihre bloße Präsenz, wie ein Knochen oder eine Sehne. Dort spielt die grüne Linie demzufolge keine Rolle.

Zu beachten: Es geht im Neu-Mesoderm bei der quergestreiften Muskulatur nur um deren Trophik, also deren Nährstoffversorgung. Es geht nicht um die Motorik, die Muskelbewegung. Diese liegt in der Großhirnrinde und hat hiermit nichts zu tun. Also haben die hiesigen Muskeln ebenfalls keine Funktions- sondern nur eine Zellveränderung.

PCL-A: Die Funktion würde sich normalisieren, wird aber durch die Schwellung am Hirnrelais und am Organ wieder eingebremst. Bei SBSen mit kleiner Konfliktmasse, bei denen es zu keinen auffälligen Schwellungsprozessen kommt, wird es in der PCL-A tendenziell zu keiner weiteren Unterfunktion kommen, sondern zu einer sofortigen Normalisierung.

Die Zellen werden wieder aufgebaut, dabei schwillt das Gewebe mehr oder weniger stark an. Im Gegensatz zum Entoderm kann es hier sehr große Schwellungen geben, die sehr große Schmerzen bereiten können. Dies ist natürlich sehr abhängig von der Funktion der Nierensammelrohre. Je aktiver, desto mehr Schwellung.

Epi-Krise: Die Epi-Krise bezieht sich hauptsächlich auf Funktionen. Daher ist fast keine Krise im Neu-Mesoderm zu bemerken. Lediglich so manches kleine Zwicken oder Ziehen, zum Beispiel an einem Lymphknoten, ist wahrzunehmen. Doch wie überall ist die Krise der Umkehrpunkt an dem das Schwellungswasser ausgeleitet wird und somit die problematischen Symptomatiken besser und die Funktionen weniger eingeschränkt werden.

PCL-B: Hier normalisiert sich alles. Die einzige Besonderheit ist der überschießende Zellprozess, der das betroffene Gewebe leistungsfähiger macht als zu Beginn. Bei funktionellem Gewebe wird ein zusätzliches Organ, eine Zyste, gebaut. Diese ermöglicht eine dauerhaft gesteigerte Funktion. In jedem Falle gibt es am Ende einen Überschuss an Gewebe.

Das Marklager

Die Sicht ist von Oben in den Kopf des Menschen, dessen Nase in diesem Bild nach oben zeigt.

Das Marklager wird von der Rinde des Großhirns, dem Cortex, umhüllt. Die Lokalisation der Organe ist in diesem Hirnteil theoretisch am einfachsten. Es ist in etwa so, als würde der Mensch sich im Marklager auf dem Rücken liegend wiederfinden.

Jedoch nicht so wohlproportioniert, wie hier dargestellt. Die genaue Form lässt sich im Hirn-CT erkennen. Die dunkleren Bereiche gehören dem Marklager an, die helleren der Großhirnrinde.

In der folgenden Grafik ist die Form grob markiert und mit einigen Beispielen beschriftet, um die Organzugehörigkeiten besser nachvollziehen zu können.

Es sieht ein wenig wie ein gerupftes Hühnchen aus.

Man beachte hierbei, dass die Rückseite des Menschen tiefer im Hirn liegt, und die Vorderseite höher. Während in einem tieferen CCT-Schnitt im Brustkorbbereich die Wirbelsäule liegt, liegen dort in einem weiter oben liegenden Schnitt die zugehörigen Rippen der Brust. Dazwischen liegen zum Beispiel die Myokarde oder das Bindegewebe der Lungen. Also alles ganz logisch nachvollziehbar. Man darf dabei aber nie vergessen, dass das Hirn dreidimensional ist und ein Hirn-CT jedoch immer nur einen 2-D-Schnitt zeigt.

Daher kann man auch nicht alle Relais in einer Grafik zeigen. Die grobe Relaisanordnung, die jedoch von Gehirn zu Gehirn leicht variiert, ist in der obigen schematischen Grafik gelegt.Rechts in der Grafik ist die linke Körperhälfte abgebildet, auf der linken Seite die rechte Körperhälfte. Man beachte die Ausnahmen: die Myokarde und die Nierenparenchyme. Diese sind umgekehrt, also vom Organ zum Hirn nicht gekreuzt, wie der Rest.

In beiden Fällen ist dies leicht zu merken: Das Herz ist organisch doppelt verdreht, und somit im Gehirn quasi gar nicht verdreht.Die Nierenparenchyme gehören nicht wirklich zum Marklager, sondern zu der oberen Hälfte des Mittelhirnes. Dieses liegt an der Spitze des Stammhirnes. Dort gibt es bekanntlich keine Kreuzungen.

Hier sind nur die Knochen zu sehen, doch die Steuerzentren sämtlicher anderer Gewebe, wie Knorpel, Muskel, Bindegewebe oder Blutgefäße, liegen im gleichen Verhältnis zu diesem Hirnskelett wie die realen Organe zum realen Skelett.

Mehr zum Neu-Mesoderm

Dies war eine Kurzversion des Regelwerkes zum Neu-Mesoderm. Genauere Ausführungen inkl. Details zu jedem einzelnen SBS sind im Buch „Das System der 5 Biologischen Naturgesetze Band 1“ zu finden. Darin enthalten Sämtliche Details zum Skelett, zum Halte-, Bewegungs- und Stützapparat, zum Lymphsystem, zu den Zähnen, zur Blutbildungsfunktion, zu den Hoden und Eierstöcken, zur Muskulatur, die komplexe Systematik der Myokarde, die Nebennierenrinde, das Nierenparenchym und einiges mehr.