5. Biologisches Naturgesetz

Das 5. Biologische Naturgesetz ist das Verständnis der entwicklungsgeschichtlich verstehbaren Sinngebung aller biologischen Sonderprogramme.

Es ist vorallem aus der weit verbreiteten Sicht der Krankheits-Idee des etablierten marktwirtschaftlichen Systems eine entscheidende Veränderung des Betrachtungswinkels.
Denn im Weltbild der Krankheit war stets die Einordnung der Symptome in die unterschiedlichen Phasen eines jeden SBS unbekannt. So finden die meisten einschränkenden Symptomatiken in den Phasen statt, die nicht biologisch sinnvoll gedacht sind, wodurch der biologische Sinn nicht zu erkennen war.
Welche Gewebe in welchen Phasen eines SBS sinnvolle organische Prozesse machen zeigt die folgende Darstellung:

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 Ektoderm:
-Sinnvolle Sensibilitätsminderung oder Steigerung
-Sinnvolle Funktionsminderung
-Überfunktion durch Funktionsminderungen, wie z.B. eine Weitung (Entspannung) von Gefäßen für einen größeren Querschnitt

 Neu-Mesoderm:
-In CA-Phase für die gruppe sinnvolle Schwächung des einzelnen Individuums durch Unterfunktion und Zellabbau
-In PCL-B-Phase für das Individuum sinnvoller überschießender Zellaufbau oder Organneubildung (nur bei den drei Embryonalgeweben)

 Alt-Mesoderm:
-Sinnvolle Funktionssteigerung der Organe

 Entoderm:
-Sinnvolle Funktionssteigerung der Organe

Auf Ebene der Psyche
ist die CA-Phase in jeder Gewebegruppe als Motor zur Konfliktlösung zu verstehen. Das heißt in den Neuhirn-SBS (Ektoderm + Neu-Mesoderm) findet psychisch keine „Unterfunktion“ statt, sondern ein unbedingtes Streben nach Lösung des Konfliktes.
Es gibt jedoch vereinzelte SBS, die das Individuum in der aktiven Phase auch psychisch ausbremsen, damit es von einem „falschen Weg“ runterkommt oder sich in den Dienst des Rudels stellt und unterordnet (Mechanismus der Findung der Hackordnung).

Missverständnis, entstehend durch unbiologisch lange Laufzeiten der aktiven Phase:
Hier kommt die Formulierung „entwicklungsgeschichtlich verstehbar sinnvoll“ zum tragen.
Denn SBS sind für kurze Zeiträume entstanden und „gedacht“. Daher sehen wir die drastischen Funktionsänderungen der Organe bereits nach einer Sekunde.
Die Zellprozesse (großes Zellwachstum oder Zellabbau) sind jedoch erst nach Wochen oder Monaten zu sehen. Ein Zeitraum in dem ein Tier in der Natur bei ungelöstem Konflikt schon längst gestorben wäre und niemals eine Zellveränderung erfahren hätte.
Das heißt in der Natur sind Konflikte nur über kurze Zeiträume aktiv, weil sie entweder schnell gelöst werden oder das Individuum schnell stirbt.

Der Funktions- und Zellverlauf im Althirn (Entoderm + Alt-Mesoderm):
funktionssteigerung vermehrung zellaufbau zellplus
Man sieht die Steigerung der Funktion tritt direkt ein und steht dem Individuum direkt sinnvoll zur Verfügung.
Der Zellaufbau fällt erst nach längerer Zeit ins Gewicht – nach einer Zeit in der das Tier in der Natur den Konflikt entweder gelöst hat oder durch Nichtlösung schon gestorben wäre.
Daher ist anzunehmen, dass die Zellvermehrung von der Natur nicht derart gedacht ist.
 
Das gleiche, nur umgekehrt, im Neuhirn (Ektoderm + Neu-Mesoderm):
funktionsminderung zellabbau zellminus
Die Unterfunktion tritt direkt sinnvoll ein, der Zellprozess folgt bemerkbar erst lange später und ist von der Natur wahrscheinlich nicht vorgesehen.

Folgend zwei Beispiele zum Verständnis dieser biologischen Missverständnisse:

Beispiel 1:
Ein Hirsch, in freier Wildbahn, hat nichts mehr zu essen.
Seine Leber macht eine direkte Überfunktion, um effizienter die Nährstoffe aus der vorhandenen Nahrung ziehen zu können. 
Entweder kriegt das Tier Nahrung oder nicht. Hat das Tier nun 5 Wochen lange nichts gefunden, stirbt es. Ende der Geschichte.
Es sind nur 5 Wochen vergangen, man sieht noch keinen wirklichen Tumor an der Leber, wegen der geringen Teilungsraten des inneren Keimblattes.
Der Mensch hingegen, der seinen Job verloren hat, (Siehe Beispiel im 1. Naturgesetz) hat Angst bald kein Geld mehr zu haben, er kriegt ebenfalls einen Existenz-/Verhungerungskonflikt und die Leber macht Überfunktion, da er Geld mit Nahrung gleichstellt.
Aber er hat genug zu essen, und selbst wenn er kein Geld mehr haben sollte, hat er noch immer was zu essen. Selbst Obdachlose bekommen, ohne große Anstrengung, trotzdem noch genug Nahrung. Der empfundene biologische Konflikt ist jedoch, wegen unserem Glauben an das Geld, weiterhin aktiv und die Leber wächst, solange der Konflikt nicht stoppt. Das Tier in der Natur ist nach ein paar Wochen tot oder überlebt durch Konfliktlösung.Aber der Mensch kann mit diesem Konflikt ewig weiterleben, da keine reelle Verhungerung eintritt, und durch diese Laufzeit wächst ein Tumor, der so groß werden kann, dass er motorisch gefährlich werden und auf andere Organe drücken oder Öffnungen verschließen kann. 

Beispiel 2:
Ein Reh hat einen Konflikt „nicht entkommen/entfliehen zu können“, weil ein Raubtier vor ihm steht. Es erfährt eine Muskellähmung (Unterfunktion). Dies ist ein nützlicher Totstellreflex. 
Bemerkt das Raubtier das Reh nicht, ist die Situation vorüber, die Lähmung löst sich.
Oder alternativ ist der Angreifer kein Aasfresser und hat daher kein Interesse an dem vermeintlich toten Tier und geht weiter. 

Ist der Mensch in einer Situation, aus der er nicht entfliehen kann, dann kann es der Umstand sein, dass ihm in einem halben Jahr der Job gekündigt wird. Er erfährt sein DHS mit Lähmung, aber die Situation dauert noch ein halbes Jahr an. Die Muskelfunktion wird mehr und mehr eingeschränkt bis er komplett gelähmt ist. In der Natur würde die Situation nur Sekunden oder Minuten dauern.

Wieder einmal ist es die unbiologisch lange Laufzeit die beim Menschen, mit seiner unbiologischen Interpretation der Konflikte, zum Problem wird. 

Aufklärung zum Mythos der Krankheiten in Verbindung mit den SBS